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Ergebnisse des DIALOG Projektes als Fachbuch erschienen: "Anforderungsmanagement für kundenindividuelle Produkte"


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Ergebnisse des Verbundprojekts


Durch die Ergebnisse des DIALOG Projektes ist es KMU insbesondere aus dem Maschinen- und Anlagebau möglich die Bereitstellung, das Angebot und den Service von kundenindividuellen Produkten durch ein integriertes Anforderungsmanagement deutlich zu verbessern. Mit Hilfe der DIALOG-Methodik und der DIALOG-Lösungsbausteine wurde ein System zur qualifizierten Kommunikation und Kooperation zwischen Kunden und Herstellern entwickelt sowie prototypisch implementiert und validiert.

 

Der entwickelte PLM-basierte Ansatz überbrückt die in den Firmen noch immer isoliert betrachteten CRM- und PDM-orientierten Modelle und Prozesse, auf Basis eines um den Produktnutzungskontext erweiterten Produktmodells, das durch jeden Auftrag ein virtuelles Geschäftsobjekt als Feedback-Bezugsobjekt (FBO) erstellt. Dieses ermöglicht über entsprechende Feedback-Objekte in den Kunden-Hersteller Interaktion während des Produktlebenslaufs ein strukturiertes Erfassen von Erfahrungswissen aus der Produktnutzungsphase, und ihrer Rückführung in die frühen Phasen der Produktentstehung. Über den DIALOG-Business Editor wird damit eine Wissensbasis zur Harmonisierung der Kunden- und Herstellersicht aufgebaut, die ein kontinuierliches Überprüfen und Aufdecken anforderungsrelevanter Wirkzusammenhänge zwischen dem kundenindividuellen Produkt und seinem spezifischen Einsatzgebiet zu jede Kundenbeziehung ermöglicht. Mit Hilfe des DIALOG-Spezifikationseditors werden somit Kunde in die Lage versetzt, konkreten Anfragen nach Produkten und/oder Dienstleistungen einfach und schnell, aber gleichzeitig unter Beachtung von Mindestanforderungsprofilen seitens der Hersteller so einzulasten, dass sie die Effizienz der Angebotsbearbeitung über den DIALOG-Produktkonfiguator enorm erhöht. Gleichzeitig bildet die Wissensbasis die Ausgangsposition zur Harmonisierung der zwischen Kunden und Herstellern geteilten Informationsmengen für zukünftige Änderungswünsche, Reklamationen und/oder der Nachfrage nach Verschleißteilen, die durch den Lösungsbaustein DIALOG-Kontaktmanager oder vom Servicemitarbeiter über der DIALOG-Servicemanager an den Hersteller gerichtet werden. Durch diese deutlich verbesserte IT-unterstützte Kommunikation zwischen Kunde und Hersteller wird der Grundstein für eine kontinuierliche Produkt- und Prozessinnovation auf Basis eines integrierten Anforderungsmanagement gelegt.

 

Systemtechnisch wurden die DIALOG-Lösungsbausteine als Service-Orientierte Architektur realisiert. Ein konkreter Baustein integriert jeweils mehrere Services und stellt deren Funktionalität über angemessene Benutzungsoberflächen den Anwendern zur Verfügung. Services basieren auf dem DIALOG-Unternehmensmodell, den Workflows und Prozessen sowie den entsprechenden Datenquellen. Die DIALOG-Lösungsbausteine binden dabei bereits bestehende und neuentwickelte Services ein und konfektionieren somit Funktionalität und Daten entsprechend der jeweiligen Anwendungsdomänen. Die im Projekt entwickelten neuen Services bilden die Grundlage für die wiederum anderen Anwendungen zur Verfügung stehen und sich vor allem nahtlos in die DIALOG-Lösungsbausteine integrieren lassen. So lässt dich die DIALOG-Lösung in bereits bestehende System einbetten ohne bereits genutzte Systeme zu ersetzten, sondern diese im Sinne der DIALOG-Methodik zu erweitern.

 

 




DIALOG-Framework